Seit 1. Juni ist er im Amt, der neue Geschäfts­führer der Gemeindlichen Siedlungs-Gesellschaft, Carsten Boberg. Er ist 51 Jahre, verheiratet und Vater einer Tochter, kommt aus Bielefeld, hat dort unter anderem in verschiedenen Architekturbüros gearbeitet und war acht Jahre Betriebsleiter des Immobilienservicebetriebs der Stadt Bielefeld sowie fünf Jahre Technischer Geschäftsbereichs­leiter der Bielefelder Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft.

In seiner Freizeit beschäftigt sich Carsten Boberg am liebsten mit Mountainbiken, Yoga, Reisen und Lesen – wenn er nicht gerade auf der „Alm“ ist und die Arminia anfeuert. Der Bielefelder Fußballclub wird nun aber häufiger auf seine Unterstützung verzichten müssen…

Kurzinterview: Drei Fragen an Carsten Boberg

Was hat Sie an der neuen Aufgabe bei der GSG gereizt?

Die Gesellschaft will weiterkommen und hat in den letzten Jahren bewiesen, dass sie bereit ist, mutige Schritte zu gehen. Mit dieser Einstellung sollte es gelingen, neue Ziele gemeinsam und zum Wohl des Unternehmens zu erreichen. Als Privatmann finde ich die Region mit Fluss, Bergen und Wäldern super. Genau mein Ding!

Wo sehen Sie die Gemeindliche Siedlungs-Gesellschaft in zehn Jahren?

In zehn Jahren sehe ich die GSG deutlicher und vermehrt im Stadtgebiet. Die Bestände, aber auch die Neubauten werden eine deutliche Botschaft für das Wohnen in der Stadt Neuwied ausstrahlen. Zum anderen wird die GSG wesentlich mehr öffentlich in Erscheinung treten, um die ohnehin schon vielen Aktivitäten stärker und direkt mit der Gesellschaft verknüpfen zu können.

Welche Eindrücke haben Sie schon von der Stadt Neuwied gewinnen können?

Die Menschen sind prima. Sie helfen, sind offen für alles Neue und stolz auf ihre Region. Wie bei mir in Ostwestfalen. Neuwied ist ihr Mittelpunkt. Hier findet man, was man braucht zum Leben: gute Einkaufs­möglichkeiten, ein reiches Kulturprogramm und einzigartige Natur.