Mit Grundsteinlegung ein weiteres Etappenziel erreicht

Über reichlich Lob konnten sich Geschäftsführer Carsten Boberg und das Team der GSG freuen. Anlass war die Grundsteinlegung für das Projekt „Zeppelinallee“. Bis Anfang 2020 entstehen hier sieben Häuser mit 105 barrierefreien Wohnungen. Die Arbeiten laufen bereits.

Mit dem Projekt unterstreiche die GSG, dass sie ihre Aufgabe erfüllt und Wohnraum für breite Schichten schafft, erklärte Geschäftsführer Boberg in seiner Begrüßung der zahlreichen Gäste. Dabei verwies er auch auf das weitere aktuelle große Bauvorhaben am Schlosspark. „Wir werden in Zukunft sogar noch mehr bauen und stärker in den Bestand investieren“, kündigte Boberg an. Die Mittel dazu seien vorhanden. Schließlich habe die Siedlungs-Gesellschaft in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet.

Als amtierender Vorsitzender des Aufsichtsrates und als Bürgermeister betonte Jan Einig die Bedeutung des Projektes „Zeppelinallee“ für die Stadtentwicklung: „Ein wichtiger Schritt, der das gesamte Viertel deutlich aufwertet.“ Einig ging auch grundsätzlich auf die Funktion der GSG in der Stadt ein und erklärte, die Siedlungs-Gesellschaft werde ihrer bedeutenden Rolle gerecht und biete „Wohnraum für alle“.

„Eine Vision wird Realität“, formulierte es die Vorsitzende des Vereins „Gemeinschaftliches Wohnen in Neuwied“, Hildegard Luttenberger. Der Verein ist bei dem Projekt fester Partner der GSG und wird als Mieter eine neue, das Miteinander fördernde gemeinschaftliche Wohnform entwickeln.

Schließlich sparte auch Architekt Michael Lanzerath nicht mit Lob und hob die gute Zusammenarbeit mit der GSG und ihrem Prokuristen Thorsten Martin als Ansprechpartner hervor. Dass die Arbeiten aktuell voll im Zeit- und Kostenplan liegen, eher sogar noch günstiger und schneller abgeschlossen
werden könnten, war dann eine weitere gute Nachricht zum Abschluss.

Projekt „Zeppelinallee“
Mit dem Projekt stellt sich die Gemeindliche-Siedlungsgesellschaft der steigenden Nachfrage nach barrierefreiem Wohnraum und den Herausforderungen durch den demografischen Wandel. Auf einem etwa 2,5 Hektar großen Gelände im Stadtteil Heddesdorf an der Straße Am Ohligspfad und angrenzend an den Raiffeisenring entstehen sieben sogenannte „Stadthäuser“ mit 105 Wohnungen in der Größe zwischen 38 und 85 Quadratmetern.

Die baugleichen Häuser mit jeweils vier Vollgeschossen und einem Dachgeschoss gruppieren sich um drei zentrale Grünflächen. Ein breites Dienstleistungsangebot ist von hier gut zu Fuß zu erreichen. Zur Realisierung des Vorhabens wurden bereits zwei abrissreife Gebäude entfernt, weitere vorhandene Häuser werden noch zurückgebaut. Insgesamt entstehen so 60 Wohnungen mehr, als ursprünglich vorhanden waren.