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Presserklärung
Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 10:12 Uhr

GSG ist weiterhin offen für das Thema Gemeinschaftswohnen

„Die GSG steht der Idee des gemeinschaftlichen Wohnens nach wie vor offen gegenüber.“ Dies betonen die beiden Geschäftsführer Christof Henn und Heinz-Peter Schmitz als Reaktion auf die Kritik, die der Verein „Gemeinschaftliches Wohnen-Neuwied“ in der Ausgabe der RZ vom 23. Januar geäußert hat.

So habe die GSG der Initiative bei zwei geplanten Bauvorhaben eine Kooperation angeboten, unterstreichen die beiden Geschäftsführer das Interesse der Siedlungs-Gesellschaft an innovativen Wohnformen. Der Standort Rheintalweg 14/16 sei aber leider von dem Verein als nicht geeignet abgelehnt worden. Und am Standort Kirchstraße 22/24, dessen Bau im April 2012 beginnen soll, wurde nach Angaben der GSG eine Zusammenarbeit bei der Belegung der acht geplanten Sozialwohnungen offeriert. „Aufgrund der beengten Verhältnisse an diesem Standort gab es hier nur eine tragbare wirtschaftliche Variante“, fügen die Geschäftsführer hinzu. Ein Gemeinschaftsraum sei daher nicht möglich, über die gemeinschaftliche Nutzung einer der acht Wohnungen könne jedoch nachgedacht werden.

Die von dem Verein „Gemeinschaftliches Wohnen-Neuwied“ ebenfalls angesprochene Bebauung „Zeppelinhof“ sei noch in einem sehr frühen Planungsstadium. Hier muss zunächst der Bebauungsplan geändert werden, bevor die GSG die Grundstücke überhaupt erst erwerben kann. Die bisherige Vorplanung diente daher allein der Entwicklung städtebaulicher Perspektiven und der Prüfung der wirtschaftlichen Machbarkeit.

„Bauprozesse sind von der Grundstückssuche über die Planung bis zum fertigen Bau langjährige Verfahren. Hier kann es keine kurzfristigen Lösungen geben. Und nicht zuletzt müssen alle Bauinvestitionen wirtschaftlich darzustellen und verantwortbar sein. Dies auch im Interesse der bisherigen Mieter der GSG“, betonen Christof Henn und Heinz-Peter Schmitz.

Die GSG, so fügen die Geschäftsführer abschließend noch einmal hinzu,  bleibe jedoch beim Gemeinschaftswohnen kooperationsbereit. So werde 2012 gemeinschaftliches Wohnen erstmals als Förderungstatbestand in die soziale Mietwohnungsbauförderung Rheinland-Pfalz aufgenommen. Die GSG prüfe daher zurzeit mit der Landesregierung, ob ein Pilotprojekt dieser neuen Förderung auch in Neuwied verwirklicht werden kann.